Wolkenstein Hirsch

Karsten Braune widmet sich seit Jahren der Entwicklung dieses einzigartigen Hirsche-Typus. Dabei stehen nicht die Jagdtrophäen im Mittelpunkt, sondern der Mythos Hirsches – ein Wesen, das zugleich scheu, wild und voller Würde ist. Die Skulpturen wirken stolz und erhaben, besonders durch ihre prächtigen Geweihe, die als Symbol für Stärke und Männlichkeit interpretiert werden.

Die Geschichte der Burg Wolkenstein reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück. Heinrich der Fromme, ein denkwürdiger Wettiner, ließ sie 1505 zum Jagdschloss ausbauen. Die Festsäle wurden mit Wandmalereien verziert, die Jagdmotive wie Hunde, Jagdhörner und florale Muster zeigten. Vermutlich schmückten auch zahlreiche Jagdtrophäen die Wände und zeugten von Heinrichs Leidenschaft für die Jagd.


Ab 2022 entwickelte Professor Jochen Voigt, Galerist und Kurator, eine neue Gesamtkonzeption für das Museum Schloss Wolkenstein. Ein Bestandteil dieser Neugestaltung sind die „Wolkensteiner Hirsche“.


Karsten Braune widmet sich seit Jahren der Entwicklung dieses einzigartigen Hirsche-Typus. Dabei stehen nicht die Jagdtrophäen im Mittelpunkt, sondern der Mythos Hirsches – ein Wesen, das zugleich scheu, wild und voller Würde ist.


Die Skulpturen wirken stolz und erhaben, besonders durch ihre prächtigen Geweihe, die als Symbol für Stärke und Männlichkeit interpretiert werden. In vielen Kulturen wird der Hirsch als spirituelles Wesen und Botschafter zwischen der natürlichen und übernatürlichen Welt angesehen. Sein Geweih, das jedes Jahr wächst und wieder abgeworfen wird, steht für Erneuerung und die Kreisläufe des Lebens.

Karsten Braune kombiniert diesen „Jahresstolz“ des Geweihs mit einem geschnittenen, behauenen, und geflammten Nadelholzklotz, um die Würde, Anmut und Wildheit des Hirsches eindrucksvoll darzustellen.


Sechs dieser Hirsch-Skulpturen sollen zukünftig im Fürstensaal von Wolkenstein,

dessen unverwechselbare Atmosphäre verstärken, und ein Stück sächsische Geschichte zum Leben zu erwecken.


Dieses Projekt sucht allerdings noch Unterstützer. Das könnten unter anderen, besondere, authentische Geweihe aus dem Erzgebirge sein.


Quelle: Schloss Wolkenstein, Jochen Voigt